Leichtigkeit durch Perspektivwechsel
Ich liebe das Spiel: Perspektivwechsel. Im Klassenraum einfach mal an einer anderen Stelle stehen oder sitzen. Mal tiefer, mal höher. Im Auto mal auf dem Hintersitz die Reise genießen. Mal den Schaukelstuhl aus dem Wohnzimmer in die Küche stellen – also einfach die Welt mit anderen Augen sehen. So etwas zu tun, hilft mir ungemein, auch mal die Welt aus Sicht eines anderen Menschen zu betrachten. Dann verhalte ich mich so, wie ich gerne behandelt werden möchte, wenn ich in der Situation des anderen wäre. Klingt abstrakt – oder ? Ich nehme mal ein Beispiel:
Ein Schüler kommt viel zu spät in den Klassenraum. Ich begrüße ihn freundlich mit „Schön, dass du da bist. Magst du deine Jacke ausziehen und dich hinsetzen? Wir sind gerade bei….“. Macht gleich für alle Beteiligten eine gute Stimmung. Schimpfen oder Vorwürfe machen bringt uns ja nicht weiter. Es ist so, wie es ist. „Wie würde ICH in einer solchen Situation gerne begrüßt werden?“ ist immer eine gute Wahl zur Deeskalation einer Situation UND die beste Garantie, dass ICH gut gelaunt bleiben kann.
Mit Perspektivwechsel meine ich auch eine noch komplexere Sichtweise auf mein Leben. Sozusagen eine Metaebene. „Was glaubst du eigentlich, wer du bist?“ fragt Robert Betz in seinem Youtube Short, das du unter den Stichworten <robert betz tv was glaubst du eigentlich, wer du bist> im Netz finden kannst. Das Video ist am 2.2.2025 gepostet und 1:15 Minuten lang.
Besser kann ich meine Sichtweise nicht beschreiben. Hast du Lust, es dir anzuschauen? Lohnt sich wirklich. Kommst du gleich hierher zurück? Wirklich? Ich freue mich auf dich, weil ich dir den neunten Schritt beschreiben möchte.