Worum es mir geht

Ich GLAUBE. Das ist meine Grundresilienz im Leben. Und in der Bibel steht im Buch Kohelet ein uraltes Wissen davon, dass das Leben nicht gleichförmig von einem Anfang zu einem Ende fließt, sondern dass es Phasen im Leben gibt, die sich unterscheiden: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“.

Von einer Heilpraktikerin habe ich gelernt, dass „die Zelle“, also die Organisationseinheit unseres Körpers, sich alle 13 Jahre neu „erinnert“ und es die Aufgabe im Leben ist, die „Unordnung“, die in den ersten 7 Lebensjahren geschaffen worden ist, im Laufe des Lebens „in Ordnung“ zu bringen.

Rüdiger Dahlke beschreibt diesen Lernprozess unter anderem in seinem Buch  „Spielregeln des Lebens“ und in der Psychologie wird der Begriff des inneren Kindes benutzt, das als Synonym für die Erfahrungen der ersten Lebensjahre steht.

Für mich ist die Einteilung meines Lebens in einen 13 Jahreszyklus zu einem Erklärungsmodell geworden, mit dem ich den Gedanken zulassen konnte, dass Kindheitstraumata mich mein Leben lang begleiten und darauf warten, dass ich sie er-löse. Robert Betz nennt diesen Prozess „Transformationsprozess“: (negative) Gedankenmuster aus der Kindheit hindern mich am Glücklichsein als Erwachsener und ich kann mein Lebensglück nur dann finden, wenn ich mich den Schatten der Vergangenheit stelle und in einem Transformationsprozess die negativen Gefühle in positive Gefühle verwandele.

Es ist mir wichtig zu betonen, dass diese Einteilung in Lebensphasen MEINE „Erklärung der Welt“ ist und von MEINEN Erfahrungen geprägt ist. UND ich bin überzeugt davon, dass es einen Versuch wert ist, dieses Modell auf dein Leben zu übertragen und einfach mal zu schauen, was dabei FÜR DICH herauskommt. Die Übergänge der Lebensphasen sind fließend und flexibel zu interpretieren.

Ich wünsche dir von Herzen viel Entdeckerfreude. Willst du deine Erkenntnisse schriftlich festhalten?

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