Organisatorische Ebene
„JAAAA“, möchte ich auf diese Frage rufen. Es ist super wichtig, zu wissen, dass ich immer ein Teil vom Ganzen bin, untrennbar verbunden. Und wenn sich nur ein Teil vom Ganzen ändert, kann sich das ganze System ändern! Du erinnerst dich an den Flügelschlag vom Schmetterling?
Deshalb lade ich zu dieser Seite ausdrücklich Karin Kuschik ein, denn sie fragt: “Willst du auch Umsetzungsriese werden?“ WISSEN allein genügt nicht. Komm in die Umsetzung! Du erinnerst dich? Einfach MACHEN. EINFACH machen. Heißt: Leg doch einfach mal los. Verlangt ja keiner, dass du im Weltraum den Helm abnimmst.
Dieses Kapitel ist allen Eltern gewidmet, allen Lehrern, allen Schulleiterinnen, allen Schulaufsichtsbeamten, allen Seminarleiterinnen in der Ausbildung, allen Abteilungsleitern in Firmen und Behörden, auch im Kultusministerium und letztendlich allen Mitarbeiterinnen in der erweiterten Bildungsarbeit. Halt allen Menschen, die in FÜRUNGS-positionen arbeiten und leben. Hab ich die Schulpsychologie und Schulsozialarbeit genannt? Ganz wichtig, diese beiden mit im Boot sitzen zu haben!
Ob männlich oder weiblich spielt bei der Beantwortung der Fragen, die folgen, keine Rolle. Naja, stimmt nicht ganz. Männer repräsentieren die männliche Energie, Frauen die weibliche. Kommt man da zu unterschiedlichen Antworten? Ich weiß es nicht. Ich könnte nur vermuten. Danke Karin, dass du mal wieder zur Seite stehst: „Wir vermuten nicht. Wir fragen nach.“ „Miteinander reden“ hilft ungemein.
Willst du das mit der Energie erstmal klären oder kannst du schon die Fragen beantworten? Ach so: habe ich schon gesagt, dass die Beantwortung unbedingt SCHRIFTLICH erfolgen darf? Nur so kannst du eine Entwicklung im wahrsten Sinne des Wortes ab-lesen. Hier einige Fragen, die es wirklich in sich haben. Die Antworten sind bereits in dir. Du darfst ganz ehrlich zu dir selber sein. Geht schließlich um SELBST – entwicklung und nicht um FREMD – entwicklung. Erinnerst du dich an die drei Angelegenheiten? Also, los geht die wilde Fahrt auf der Achterbahn:
Kann ich mich SELBER führen? Und an welchen HANDLUNGEN kann ich ablesen, ob ich mich selber führen kann? (An welchen Taten kann ich das erkennen?) Was ist mein persönlicher Nordstern? An welchen Werten orientiere ich mich persönlich? Welche Werte sind für mich absolut nicht verhandelbar? Welche Haltung habe ich zum mir selbst, zu anderen Menschen, zur Welt?
Habe ich schon einmal in meinem Leben ein Selbstführungsseminar besucht? Also, außerhalb der Pflichtfortbildungen, die ich zur Bewerbung auf die Position vorweisen musste? Kann ich das Wort „Kohärenzwiederherstellungskompetenzgefühl“ mit Inhalt füllen und die Bedeutung auf meine Arbeit beziehen? Dazu darf ich gerne die Hirnforschung zu Rate ziehen.
Was ist der „Nordstern“ meiner Organisationseinheit? Für welche Werte stehen wir? Welche vier Werte stehen oben auf der Liste? Welche Haltung zeichnet uns aus? Haben wir das schon einmal miteinander besprochen? Wie kommunizieren wir unsere Ansprüche auf eine bestimmte Haltung? Sind wir ein Beispiel für gelebte Demokratie? Kommunizieren wir untereinander gewaltfrei?
Wäre heute mein „Wünsch dir was“ Tag, ich würde mir wünschen, dass Selbstführung und Selbstwirksamkeit selbstverständliche Inhalte des Schullebens und als Schulfach etabliert sind. Die Bücher „Raus aus den alten Schuhen“ von Robert Betz, „Die Schicksalsgesetze. Spielregeln des Lebens“ von Rüdiger Dahlke, „Miteinander Reden“ von Friedemann Schulz von Thun, „Stunde der Wahrheit“ von Veith Lindau und „Würde“ von Gerald Hüther sind selbstverständliche Ausbildungsinhalte an Schulen und Universitäten. Ach so, das Eine noch: jede Führungskraft hält zu Beginn ihrer Arbeit einen Kurzvortrag über seinen Nordstern und ihre Selbstwirksamkeit. Und beantwortet die Fragen: Welches Selbstbild habe ich? Welches Menschenbild und welches Weltbild trage ich in mir?
Und, wie fangen wir jetzt an? Wie fange ICH an? School4mylife ist da ganz klar: Im ersten Jahr – also nach den Sommerferien 2026 eröffne ich in meiner Klasse eine „Bildungswerkstatt“, in der Bildung werkstattunterrichtsmäßig zu einem Gelingen individueller Lerninhalte führen kann. Eigenverantwortung darf eingeübt werden. Noten spielen keine Rolle, Lernfortschritte dürfen beschrieben werden. Projektthemen weben ihre Inhalte durch alle Fächer. Der Stundenplan sieht möglichst wenige Lehrpersonen in jeder Klasse vor. Jemand sagt, das geht nicht? Na, dann werden Wege zur Lösung gesucht. Ich weiß ja, dass das Gehirn nicht Probleme speichert, sondern Lösungen. Ab dem zweiten Halbjahr vernetzen sich Partnerklassen und schulinterne Fortbildungen dürfen organisiert werden.
Im Schuljahr 2027/28 entwickeln sich Schulen als Bildungsinstitute, die Lehrerfortbildung wird auf niedrigem Organisationsniveau innerhalb von Schulen und Partnerschulen ermöglicht. Ich bin mir übrigens sicher, dass Vieles davon bereits umgesetzt ist. Vielleicht alles noch ein bisschen mutiger umsetzen?
Ich bin mal realistisch. Ich erwarte Wunder. Thank´s Karin! Ein neues Bildungsverständnis kann gelingen. Da bin ich mir sicher! Weil wir zusammen erkennen, dass es nur diesen Weg aus der Sackgasse gibt. Und weil wir als lebendige Wesen Lebendigkeit lieben. Liebst du auch dich sebst und dein Leben? Fühlt sich das lebendig an? Ich erinnere mich: Die Lösung ist immer schon in mir! Ob ich mich lebendig fühle, weil ich einfach Freude an meiner Arbeit habe, ist meine Angelegenheit, oder?
Hast du auch Lust, dir ein Versprechen zu geben? Wie wäre es mit: „Ich verwirkliche alles in meinem Leben, was ich in der Welt zu sehen wünsche“. Ich bin so gespannt, was sich in der Bildungswelt ent-wickelt! Du auch?